de-DE Anti Doping - Wolfgang Zingl

Anti Doping

Natürlich wird im Laufsport gedopt.
Etwas Anderes zu behaupten wäre naiv - oder verlogen.
Der einzige Grund, warum es so wenig “offizielle” Dopingsünder gibt ist der, dass bei uns nicht
annähernd so umfangreich kontrolliert wird wie etwa im Radsport. In meiner Disziplin,
dem Ultraberglauf, nahezu gar nicht.

Ich selbst lehne jede Form der illegalen Leistungssteigerung ab.

Doping ist Betrug.
Betrug an den Konkurrenten, Betrug am Veranstalter, Betrug an den Zusehern. Vor allem aber
auch Betrug an den Kindern die - so wie ich selbst vor vielen Jahren - zu den Eliteläufern aufblicken,
sie bewundern und sein wollen wie sie.

In einer Zeit wie dieser, in der selbst bereits überführte Dopngsünder immer noch ihre Unschuld
beteuern und unglaublicher Weise oft sogar damit durchkommen, was kann ein sauberer Sportler,
tun um seine Lauterkeit zu beweisen?

Ich selbst habe eine eidesstaatliche Erklärung unterzeichnet und notariell beglaubigen lassen
in der ich mich verpflichte mich an die Vorgaben und Standards des Anti Doping Codes der WADA
(World Anti Doping Agency) zu halten. Im Falle eines Zuwiderhandelns verpflichte ich mich
eine Spende in der Höhe eines Jahresgehaltes, mindestens aber € 25000.-, an das Österreichische
SOS Kinderdorf zu tätigen.

Der exakte Text beziehungsweise die Deklaration selbst kann hier eingesehen werden.

Es wäre schön wenn noch andere Hochleistungssportler/innen meinem Beispiel Folge leisten würden
und ebenfalls ruhigen Gewissens  mit ihrer wirtschaftlichen Existenz für einen sauberen Sport bürgen.